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Aktualisiert: 2017

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WIDERRUF

Scheinwerfer an einem Monstertruck müssen Helligkeit verbreiten, gut geschützt werden und robust sein. Hinter der Ramme, nicht damit verbunden sollte dies wohl gewährleistet sein. Eine neu gedrehte Aufnahme, durch einen Stift gegen Verdrehen gesichert, gibt den nötigen Halt. Weiße superhelle 5 mm Dioden, die sich durch Unempfindlichkeit und niedrigen Stromverbrauch auszeichnen, sorgen mit Schrumpfschlauch isoliert für Licht im Dunkeln.

Die Lampengehäuse sind aus Messing gedreht, mit einer ABS Abdeckung als Glas versehen und stehen auf einem Messingröhrchen, durch die die Kabel geführt werden. Die Chromlackierung tat schon fast weh, da das Messing Outfit richtig gut aussah leider aber nicht zu den restlichen Aluteilen passte

Die vier Lampen auf dem Bügel sind aus dem vollen Alumaterial (20 mm) gedreht und anschließend gefräst und gebohrt. Für die Helligkeit sorgen ebenfalls weiße, superhelle Leuchtdioden, je zwei in Reihe und diese wiederum parallel geschaltet für die gewünschte Versorgungsspannung von 7,2 Volt.

Hinten finden pro Seite je drei rote (superhelle) Leuchtdioden ihren Platz. Die Farbe ist erst bei Anlegen einer Spannung sichtbar, sonst sind sie ebenfalls klar Wegen ihrer geringeren Nennspannung sind jeweils drei Dioden in Reihe geschaltet.

Die Tipps auf der Homepage www.truckmonster.de basieren überwiegend auf eigener Erfahrung - eine Gewährleistung oder Haftung kann natürlich nicht gegeben werden. Technische und Modellbau Kenntnisse werden voraus gesetzt.

Wegen vieler Anfragen möchte ich am Beispiel der TXT Beleuchtung etwas zum Thema “Strom”, “Leistung”, “Spannung” ”Widerstand” und dem Umgang mit diesen Größen geben. Um es nicht zu komplex werden zu lassen beschränke ich mich auf rein “ohmsche” Betrachtungen. Es werden also kapazitive, induktive Parameter sowie Nenn-, Wirk-, Blind- und Verlustwerte ignoriert.

INFOS

Weiße Leuchtdioden: 3,6 Volt, hier ist der lange Anschlussdraht die Anode (Plus). Je zwei LED’s sind „in Reihe“ geschaltet
(Minus der ersten Diode an Plus der zweiten Diode usw. - die Spannungen “addieren” sich).  Diese Serienschaltung ergibt 7,2 Volt, fällt eine Diode aus - erlöschen beide.
Zwei der „Doppelpacks sind wiederum „parallel“ geschaltet (Plus- und Minuspole verbunden, hier bleibt die Spannung konstant, die Ströme “addieren” sich).
Am Heck des Fahrzeugs wurden rote LED’s verbaut. Sie haben eine Nennspannung von 2,4 Volt – daher die „Reihenschaltung“ von jeweils drei Dioden um auf die gewünschte Spannung von 7,2 Volt zu kommen.
Für eine eigene Abschätzung die wichtigsten Kenndaten für „ohmsche“ Verbraucher ( x steht für Multiplikation, / für Division) :

Spannung   Einheit  Volt (V)                     FormelR x I
Strom            I    Einheit   Ampére (A)               Formel:  U / R
Widerstand  R   Einheit
   Ohm                         Formel:  U / I
Leistung  
     P   Einheit   Watt (W oder VA)  Formel:  U x I
 

Beispiel: Reihenschaltung von je 2 Dioden, die beiden Reihenschaltungen sind dann parallel verbunden.
Rechenbeispiel: 2 Dioden (3,6 V / 20 mA ergeben in Reihe: 7,2 V / 20 mA. Zwei dieser Schaltungen
ergeben also mit insgesamt 4 Dioden: 7,2 V / 80 mA. Die Leistung P beträgt:
7,2 V x 40 mA = 288 mW oder 0,288 Watt.

Am TXT sind insgesamt 12 Dioden verbaut (6 x 3,6 V / 20 mA und 6 x 2,4 V / 20 mA).
Die 6 weißen Dioden sind jeweils zu zweit in Reihe angeordnet (2 x 3,6 V = 7,2 V), diese 3 “Doppelpacks” werden parallel geschaltet.
Die 6 roten Dioden sind zu dritt in Reihe gesetzt ( 3 x 2,4 V = 7,2 V), die 2 “Dreierpacks” sind wiederum parallel angeordnet.
Alle ”Doppel” und “Dreierpacks” sind an ihren Plus- und Minuspolen verbunden und zum 7,2 V Akku geführt worden.
Für die Gesamtleistung ergibt sich:
6 x 3,6 V x 20 mA plus 6 x 2,4 V x 20 mA = 432 mW + 288 mW = 720 mW oder 0,72 Watt.

Bevor Beleuchtung oder andere Schaltungen eingebaut werden sollten die Parameter über ein Datenblatt auf diese Weise ermittelt werden. In diesem Fall wird die Beleuchtung über einen freien Kanal ferngesteuert geschaltet. Auf der Empfangsseite ist daher das Schaltrelais oder die Elektronik richtig zu dimensionieren. Weder der Strom noch die Spannung oder die Gesamtleistung dürfen hier überschritten werden.