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Aktualisiert: 2016

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Die Tipps auf der Homepage www.truckmonster.de basieren überwiegend auf eigener Erfahrung - eine Gewährleistung oder Haftung kann natürlich nicht gegeben werden. Technische und Modellbau Kenntnisse werden voraus gesetzt.

Tipps zum Laden in Reihe

Eine günstige Möglichkeit bei modernen Ladegeräten die Tatsache auszunutzen, z. B. 30 (oder mehr) Zellen auf einmal in Reihe mit 5 Ampere laden zu können. Bei dem von mir verwendeten Robbe Infinity 2 sind fünf 6er Packs (30 Zellen) oder vier 7er Packs (28 Zellen) in rund 25 Minuten geladen - genau richtig für den Betrieb in meinem TXT, der mit 14 Zellen an einem Novak EVX Regler betrieben wird.
Bei der Umrüstung auf 4 mm Goldstecker blieben die ursprünglichen Tamiya Akku Stecker übrig (sind auch einzeln erhältlich). Ansonsten braucht man lediglich eine Lüsterklemme (8polig) und Kabel (1,5 Quadrat Millimeter Querschnitt reicht aus - mehr kann auch nicht schaden).

Hier sind zwei Plus Anschlüsse zum Ladegerät heraus geführt: es bietet sich die Möglichkeit, entweder zwei oder alle vier Akku Packs zu laden (maximal zulässige Zellenzahl des Laders nicht überschreiten).
Ein Anschluss für ungerade Akku Packs ist wenig sinnvoll - es sollten eigentlich nur Akkus in Reihe geladen werden, die zusammen leer gefahren wurden.
Alle Monate werden die Akku Packs einzeln entladen und geladen, eine vernünftige Spannungsmessung des Ladegerätes ist dadurch möglich.

Die abgeschnitten Stecker der Akku Packs werden wie auf dem Bild verwertet, so ist ein Laden von Akku Packs mit 4 mm und Tamiya Anschlüssen gewährleistet (falls beide Formate vorhanden sind). Natürlich müssen zum Laden keine vergoldeten Stecker verwendet werden - günstige 4 mm Bananen Stecker reichen völlig aus.
Weitere Adapter sind für den Betrieb oder das Laden von Akku Packs mit 4 mm Steckern an Standard Fahrtregler Anschlüssen vorgesehen.

So sieht das Ganze dann in der Realität aus.
Die Akkus (ohne Bild) sind auf 4 mm Buchsen umgerüstet worden. Eine Verpolungssicherheit gibt es nur durch die farbliche Kennung. Es ist auch möglich, die Akkus mit Buchse und Stecker auszurüsten - dann jedoch ist ein versehentliches Zusammenstecken der beiden Pole (Berührung) denkbar. Dieser Kurzschluss würde zu nicht ungefährlichen Komplikationen führen. Hier hat allerdings jeder so seine eigenen Vorlieben.

Stahl - gehärtet: Hauptzahnrad und Kupplungsglocke für den Savage

Die Tuningteile sind im Shop zu bekommen.

Weitere Antriebsteile sind nach Muster oder Zeichnung auf Wunsch anfertigbar

Warum Metallzahnräder - einige Infos dazu:

Kunststoff:
Kunststoffräder in guter Qualität halten eine Menge aus, sind relative leicht und zäh
Nachteile:
- im Allgemeinen wenig Wärme beständig
- im Allgemeinen wenig Festigkeit
- haben im Medium Sand (Steine) kaum eine Chance
- die Originale sind selten aus gutem Kunststoff gefertigt
- gute Kunststoff Qualitäten haben einen sehr hohen Preis

Aluminium:
- hochfestes Aluminium weist nahezu die Härte von nicht gehärtetem Stahl und hat einen besseren Wärme Koeffizienten als Kunststoff. Der Vorteil ist das geringere Gewicht gegenüber Stahl (ca. ein Drittel).

Stahl:
- der von mir überwiegend verwendete Automatenstahl lässt sich gut verarbeiten und liegt in immer gleicher Qualität vor.
- weist eine hohe Festigkeit, Zähigkeit und gute Wärmebeständigkeit auf
- ist mit vertretbarem Aufwand härtbar - diese erfolgt im “Einsatz härten” - Verfahren, d. h.: die Zähigkeit des Stahl bleibt weitestgehend   erhalten - lediglich eine sehr “dünne” Oberflächenschicht macht das Material widerstandsfähig.

Bei allen Materialien ist das korrekte Einstellen der Zahnräder zueinander das Wichtigste - auch Stahl ist nicht “unkaputtbar” - es dauert nur länger.
Angaben wie “heavy duty” sind keine technischen Angaben sondern maximal werbe wirksame Schlagworte ohne aussagekräftigen Hintergrund. Entweder ist das tatsächlich verwendete Material unbekannt oder die Teile sind oft nur etwas stärker ausgeführt.
Beim Härten sollte immer die Härtemethode und der Härtegrad bekannt sein.

Einige spezifische Dichten (Gewichte in Kg pro Liter Rauminhalt - Kubikdezimeter):
Kunststoff: 1,2 - 2 Kg
Aluminium: 2,8 Kg
Stahl: 7,8 Kg

Ein weiterer Aberglaube: Stahlzahnräder sind grundsätzlich “lauter”
Das trifft nur zu wenn die Lagerung / Führung der Räder schlecht und die Fertigung mit hohen Toleranzen behaftet ist.
CNC gefräste Zahnräder, die eventuell noch gehärtet sind “laufen sich nicht ein” sondern müssen von Anfang an präzise passen.
Der Nachteil ist die relativ lange Fertigungszeit (Kosten), die sich industriell nicht lohnt - Gusswerkzeuge wiederum rechtfertigen den hohen Preis erst ab einer großen Stückzahl.

Viele Kunden bestätigten eine hohe Laufruhe und eine geringere Geräuschentwicklung bei Stahlzahnrädern.